Durch Klicken auf „Annehmen“ stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu, um die Navigation auf der Website zu verbessern, die Nutzung der Website zu analysieren und unsere Marketingbemühungen zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Energie­effizienz durch Abwärme­nutzung

Ganzheitliche Optimierung der Abwärmenutzung in einem Industriebetrieb

Wie kann die Abwärme sinnvoll genutzt werden?

Diese Frage stellen sich wohl viele Unternehmen. Und sie ist oft nicht einfach zu beantworten. Für die industrielle Abwärmenutzung stehen viele Technologien zur Verfügung, hier eine exemplarische Auswahl:

  • Wärmeübertrager
  • Wärmepumpen
  • ORC-Prozesse

Ganz konkret ging es im vorliegenden Projekt um die direkte Wärmerückgewinnung mittels Wärmeübertragern. Obwohl technisch gesehen der einfachste Fall, entpuppt sich die Fragestellung in der Praxis doch oftmals als äußert komplex.

Gewachsene Strukturen erschweren Analyse

In den meisten Fällen erfolgt die Optimierung der Abwärmenutzung in der Industrie für einen bestehenden Betrieb. So auch in diesem Fall. Man trifft also auf vorhandene Wärmeübertrager-Netzwerke, festgelegte Prozessabläufe, verschiedenste Anlagentypen und meist unvollständige Datenerfassung.

In der ersten Projekt-Phase ist es daher enorm wichtig sich einen Überblick zu verschaffen und den Wärme- und Kühlbedarf aller Prozesse zu erfassen. Wichtigstes Werkzeug hierbei ist die Pinch-Analyse, die den Gesamtbedarf des Betriebs in sogenannten Verbundkurven zusammenfasst.

Hierbei ist es unerheblich, ob die verschiedenen Prozesse bereits miteinander verschaltet sind oder woher die Wärme oder Kälte bereitgestellt wird. Die vorhandenen Strukturen werden sozusagen ausgeblendet.

Planung eines neuen Wärmeübertrager-Netzwerkes

Im nächsten Schritt erfolgt dann das eigentliche Engineering. Auf Basis der Pinch-Analyse wird ein neues Wärmeübertrager-Netzwerk geplant, um eine möglichst sinnvolle und kostengünstige Abwärmenutzung zu realisieren. Dabei müssen natürlich die vorhandenen Wärmeübertrager, Leitungen und Speicher berücksichtigt werden.

Zwar gibt es Heuristiken zur Planung, letztendlich erfordern die lokalen Gegebenheiten aber immer wieder individuelle Anpassungen, sodass viel Erfahrung und Knowhow gefordert sind. Als Ergebnis entstehen meist mehrere Varianten zur Abwärmenutzung. Hier ist es letztendliche eine unternehmerische Entscheidung bis zu welchen Grad die Wärmerückgewinnung erfolgen soll. Technisch ist meist mehr möglich, als sich wirtschaftlich lohnt.

Detailliertes Simulationsmodell zur Optimierung der Abwärmenutzung

Simulation schafft Vertrauen

Ist das Konzept zur Abwärmenutzung auch wirklich ausgereift? Und können alle Betriebsbedingungen mit dem geplanten Wärmeübertrager-Netzwerk abgedeckt werden?

Solche Fragestellungen lassen sich am besten mit einer Simulation beantworten. Insbesondere bei dynamischen Lastwechseln, der Speichereinbindung und zum Entwurf von Reglern kommt man in der letzten Projektphase kaum an einer Systemsimulation vorbei.

Wir nutzen normalweise Modelica und unsere hauseigene TIL Suite zur Simulation. Standard-Komponenten wie Wärmeübertrager, Warmwasser-Speicher, Rohrleitungen, Ventile und Regler können so schnell zu einem vollständigen System zusammengefügt werden.

Mittels Simulation können dann beliebige Betriebssituationen durchgerechnet und die Effizienz der Abwärmenutzung analysiert werden.

Haben Sie eine ähnliche Fragestellung?

Vereinbaren Sie einen Termin und wir zeigen Ihnen unsere Software und klären die technischen Voraussetzungen in einer Webkonferenz. So gelingt der Einstieg in die Welt der Modellierung sicher und schnell!

Termin buchen

Referenzen

"Der Websimulator ist große Klasse! So habe ich es mir gewünscht. Nach kleinen Startschwierigkeiten klappte alles sehr gut."

Stephan Christoph

Crespel & Deiters GmbH & Co. KG

"In unseren Forschungsprojekten führen wir dynamische Simulationen und Optimierungen durch. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Betriebssystemen (z.B. Windows, Linux) und haben häufig sehr spezielle Anforderungen an die Software-Schnittstellen. Hier war die Kommunikation mit der TLK Energy immer sehr gut: Software-Schnittstellen wurden in kurzer Zeit für uns angepasst und Fragen kompetent beantwortet."

Mirko Engelpracht

RWTH Aachen University

„Von der Formulierung der Aufgabenstellung in der Angebotsphase bis hin zum Projektabschluss fühlten wir uns sehr gut betreut. In den engmaschigen Status-Treffen wurde schon sehr früh technische Tiefe erreicht, die interessante Diskussionen und Erkenntnisgewinne für uns brachte. Schön, dass es solche Projekte gibt.“

Dr.-Ing. Rüdiger Noack

WAGNER Group GmbH

"Die Zusammenarbeit mit TLK Energy war sehr unkompliziert und stets lösungsorientiert. Mithilfe von TLK Energy haben wir einen webbasierten Lüftungssimulator auf die Beine gestellt, der uns hilft den Nutzen unserer Airflow Produkte besser zu kommunizieren.“

Simon Morherr

AIRFLOW Lufttechnik GmbH

Bereit für ein neues Projekt?

Kontaktieren Sie uns per Telefon unter +49 241 412 50 645, E-Mail an info@tlk-energy.de oder finden Sie uns auf LinkedIn.